FALLER
- Insolvenzplan angenommen
Stuttgart
/ Gütenbach 13. Januar 2009 – Gebr.
FALLER GmbH Gütenbach kann nach der Gläubigerversammlung
am 13.01.2010 vor dem Amtsgericht Villingen-Schwenningen
das Insolvenzverfahren wieder verlassen. Der
von dem Insolvenzverwalter Dr. Volker Grub vorgelegte
Insolvenzplan wurde von den Gläubigern einstimmig
ohne Gegenstimme angenommen. Auch der größte
Einzelgläubiger, der Pensions-Sicherungs-Verein,
der die Mehrheit aller Verbindlichkeiten repräsentierte,
stimmte dem Plan zu.
Nach dem Plan erhalten die Gläubiger eine Quote
von 10 % innerhalb von einem Monat nach der gerichtlichen
Bestätigung des Insolvenzplanes. Für den Pensions-Sicherungs-Verein
gelten Sonderregelungen. Faller behält die Versorgungs-anwartschaften
für die heute tätigen Arbeitnehmer und bezahlt
zusätzlich an den Pensions-Sicherungs-Verein einen
Barbetrag. Die beteiligten örtlichen Banken lassen
ihre Kredite in Höhe von insgesamt 1.125.000,00
EUR für 10 Jahre stehen und suchen im Übrigen
Befriedigung aus freigemachten Grundstücken.
Damit sind die Weichen für eine erfolgreiche Fortführung
des Unternehmens gestellt. Die Gesellschafter müssen
jetzt noch eine Kapitalerhöhung von mindestens 500.000,00
EUR beschließen. Nach Mitteilung von Dr. Grub ist
dies jedoch eine Formsache. Danach wird das Insolvenzgericht
den Plan bestätigen. Die Gebr. FALLER GmbH kann
jetzt mit der Reorganisation der Produktionsabläufe
und mit der Konzentration von Fertigung, Verwaltung und
Vertrieb in dem siebenstöckigen Hochhaus in Gütenbach
beginnen, mit der Kosten in Höhe von 1,2 Mio. EUR
verbunden sind. Außerdem wird ein neues ERP-Softwaresystem
eingeführt werden.
Dr. Grub ist der Meinung, dass mit den geplanten Maßnahmen
das Unternehmen FALLER wieder erfolgreich geführt
werden kann.
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Informationen auf der Webseite von FALLER:
http://www.faller.de
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